Akkulaufzeiten bei eBook Readern kürzer als versprochen?

8.000 Seitenumschläge mit einer Akkuladung – das hört sich wirklich toll an. Wenn jeder Seitenaufbau nur (optimistisch kalkulierte) 2 Sekunden dauert könnte man knapp 4,5 Stunden nur mit Seiten umblättern verbringen. Oder eine ganze Brockhaus-Sammlung damit durchblättern.
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29 Millionen verkaufte e-Reader bis 2013 prognostiziert

Die exponentielle Wachstumskurve bei eBook Readern soll nach Angabe des US-Marktforschungsunternehmen für Zukunftsmärkte „In-Stat“ weiter anhalten. Bis 2013 könnten 29 Millionen eBook Reader weltweit verkauft werden, nachdem in 2009 die Verkauszahlen erstmals signifikant anstiegen.

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eBook Reader für Studenten

Es ist nur noch eine Frage der Zeit bis auch der Bildungssektor die Vorzüge des elektronischen Lesens zu schätzen lernt. In den USA halten erstmals eReader an den Unis Einzug und auch bei uns wird dies früher oder später der Fall sein. Wer zu den Vorreitern in Sachen neuer Technologien gehören will, finder an dieser Stelle einige Tipps zur Kombination eReading & Studieren.

 

Dafür könnt Ihr einen eReader nutzen

  • Fachbücher immer dabei haben und schnell durchsuchen
  • Skripte digitalisieren und immer dabei haben (s.o.)
  • Beispielklausuren zum Üben sind jederzeit zur Hand
  • Eigene Notizen erstellen
  • Vorlesungspläne
  • Organisation mit Hilfe von Verzeichnissen: Ordner für gut beherrschten Stoff oder solchen mit Nachholbedarf verwenden.
  • Daten mit Kommilitonen austauschen (Skripte, Klausuren, Notizen)
  • als Spickzettel? 😉

 

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Skripte in’s eBook Format konvertieren

Praktisch wäre es schon, die vielen Skripte zu digitalisieren und immer mobil auf dem eBook Reader zu lesen & lernen. Und das ist gar nicht so umständlich, wie man glauben könnte: ein Scanner und ein PDF Konverter reichen aus! Wer schon einen Scanner besitzt, kann seinen Geldbeutel schonen. Für alle anderen gibt es Einsteigermodelle (die völlig ausreichen) bei eBay bereits für unter 30 €.

– Nun scannt ihr euer Skript von der ersten bis zur letzten Seite ein und speichert diese als nummerierte JPGs oder falls möglich gleich als PDF ab (in dem Fall weiter mit dem übernächsten Schritt).

– Installiert einen PDF Konverter wie PDF Creator oder Free PDF. Druckt alle JPGs in der richtigen Reihenfolge als PDFs aus.

– Ihr habt nun viele Einzelseiten. Installiert euch PDFSam und ladet diese dort hinein, auf Knopfdruck werden alle Seiten zusammengefasst und zu einem handlichen Einzelfile zusammengefügt, das ihr auf euren eReader kopieren könnt.

 

Fachbücher für Studenten

Das Angebot ist noch relativ klein, aber einige hilfreiche Links mit vielen Fachbüchern – auch für den deutschen Lernsektor – findet Ihr unter unserem Link eBooks für Studenten.

 

 

 

 

Problem-FAQ

Das beliebteste eBook Format

…ist PDF. So zumindest nach einer Umfrage von Joe Wikert’s Publishing Blog. Die Hauptgründe hierfür: PDF ist ein „erwachsenes“ Format das seit vielen Jahren in der Praxis bewährt ist. Es ist plattformunabhängig und mit den wneigsten Fehlern an verschiedene Bildschirmverhältnisse anpassbar. Mit einigem Abstand folgt dann EPUB (zumindest zum stand 09/2009). Mobi/Kindle sind kaum bedeutend (und das obwohl es sich um die Umfrage eines US-Blogs handelt, wo dieses Format noch am weitesten verbreitet ist)

Import von eBook Readern

Stilisierter Zöllner  (c) helmut niklas

Viele interessante eBook Reader gibt es in Deutschland leider (noch) nicht zu kaufen. Was liegt näher als sich das Wunschgerät aus dem Ausland zu importieren? Damit man dabei allerdings keine unliebsamen Überraschungen erlebt, gibt es im Folgenden einige (unverbindliche) Tipps uznd Hinweise.

 

Zoll

Jeder EReader, der aus dem Nicht-EU-Gebiet bestellt wird, kommt zwangsläufig am deutschen Zoll vorbei. Dort passieren zwei Dinge:

  1. Die Beamten klassifizieren das Gerät nach Augenschein in eine bestimmte Klasse, mit der der Zollsatz oder die Zollfreiheit verbunden sind. Eine Klasse für EReader selbst ist leider noch nicht vorhanden. Der mögliche Zollsatzbereich liegt zwischen 0 und 14%, einige Beispiele finden sich unter dieser offiziellen Liste von Zollsätzen.
    Dieser Zollsatz wird von Gerätekaufpreis + Versandkosten berechnet. Meist sind es 0 – 4% mit denen der Einfuhrzoll zu Buche schläge, jedoch liegt das im Ermessen des Zöllners.
  2. Auf den ermittelten Importwert inklusive Zollsatz wird nun noch die deutsche Mehrwertsteuer von 19% aufgeschlagen, das ergibt dann den Endpreis für den Besteller.

Dieses Einfuhr-Procedere übernimmt oft auch der mit dem Versand beauftragte Spediteur – z.B. UPS – der dem Kunden dann eine entsprechende Zusatzrechnung präsentiert.

 

Garantie

Die Garantiequote für EBook Reader liegt laut Aussage von Händlern bei nur 2-4%. Das heisst, nur jeder 25. EReader oder noch weniger gibt innerhalb eines Jahres (das ist die übliche Gewährleistungspflicht in vielen Ländern ausserhalb Deutschlands) den Geist auf. Anderen Ortes sind die Verbraucherschutzgesetzte jedoch nicht so stark ausgeprägt wie bei uns. Beherzigen Sie deshalb folgende Tipps.

  • Achten Sie beim Kauf des EReaders darauf, dass möglichst der Händler selbst eine Gewährleistung gibt. Die Hersteller selbst lehnen oft mit Hinweis auf Ihre Garantiebestimmungen Ansprüche aus dem Ausland ab oder verweisen an den Händler, wenn das Gerät im Importland nicht offiziell verkauft wird.
  • Für US-Importe: viele große Händler bieten dort beim Kauf den Abschluss von Zusatzversicherungen an.
  • Auch der deutsche Versicherer Multigarantie24.de bietet für EBook Reader und Elektrogeräte eine Zusatzversicherung an. Diese kann online abgeschlossen werden und versichert 5 Jahre lang den Reader gegen Schäden, auch solche durch „Tollpatschigkeit“ wie den verschütteten Kaffee, fröhliches fallen lassen und mehr. Der Preis beträgt hierfür je nach Gerätewert zwischen 75 € und 119 €.

Sprache

Achten Sie beim Import von Geräten – vor allem aus Asien – darauf, dass zumindest englisch als Menüsprache unterstützt wird. Dies ist in der Regel auch der Fall. Wenn nicht wäre der EReader wohl nur nach einem Sinologie-Studium sinnvoll zu gebrauchen.

 

Anbindung an den Datenanbieter

Manche EBook Reader können nur mit der Anbindung an einen eBook Shop ihr volles Potential ausschöpfen. Der Amazon Kindle ist hier das beste Beispiel, denn erst mit dem ortsunabhängigen Download von eBooks per Mobilfunk von Amazon spielt der Kindle seine ganzen Stärken aus. Prüfen Sie also, ob ihr eReader von solch einem Service abhängt und dieser in Deutschland schon verfügbar ist oder ob der eBook Reader auch ohne ihn noch sinnvoll nutzbar ist.

 

CE-Kennzeichnung

Meist sind Importgeräte nicht für den EU-Markt bestimmt und weisen deshalb keine CE-Kennzeichnung auf. Sie dürfen gar nicht eingeführt werden. Der Zoll beanstandet dies aber in der Regel nicht, sofern es sich nicht um besonders beliebte Consumer-Produkte (z.B. iPhones) handelt. Was Sie dennoch auf keinen Fall tun sollten ist, solche Geräte gewerblich wieder zu verkaufen. Das kann empfindliche Strafen zur Folge haben.

 

Branchentermine

Messe Termin Relevanz Bemerkungen Besucher (ca.)
Aussteller (ca.)
2012
Digital Book World
(New York City / USA)
23.01. – 25.01.2012 Weltweit Messe für Branchenmitarbeiter ?
O’Reilly Tools of Change Conference
(New York City / USA)
13.02. – 15.02.2012 US, international

Networking, Workshops und vieles mehr für Menschen aus der gesamten Branche

?
1.000+
Leipziger Buchmesse
(Leipzig / Deutschland)
15.03. – 18.03.2012 Deutschland, Europa Schwerpunkt u.a. Digitalisierung / Elektronische Medien 145.000
2.000+
BookExpo America
(New York City / USA)
03.06. – 07.06.2012 USA

Neues (BEA) Education Program, Live Streaming von Events

?
2.000+
Buchtage Berlin
(Berlin / Deutschland)
08.06. – 10.06.2010 Deutschland Für Buchhändler, Verleger und Branchenpartner ?
700
IFA Internationale Funkausstellung
(Berlin / Deutschland)
31.08. – 05.09.2012 Internationale Leitmesse für Consumer Electronics eLibrary – Zeitungen und Bücher für eReader & Tablets auf Business Plattformen 250.000
1.200
O’Reilly Tools of Change Conference
(Frankfurt / Deutschland)
09.10.2012 Deutschland Networking, Workshops und vieles mehr für Menschen aus der gesamten Branche ?
1.000+
Frankfurter Buchmesse
(Frankfurt / Deutschland)
10.10. – 14.10.2012 Internationale Leitmesse Ehrengast Neuseeland

300.000
7.000+

2013
Digital Book World
(New York City / USA)
~ Januar 2013 Weltweit Messe für Branchenmitarbeiter ?
O’Reilly Tools of Change Conference
(New York City / USA)
12.02. – 14.02.2013 US, international Networking, Workshops und vieles mehr für Menschen aus der gesamten Branche ?
1.000+
Leipziger Buchmesse
(Leipzig / Deutschland)
14.03. – 17.03.2013 Deutschland, Europa Schwerpunkt u.a. Digitalisierung / Elektronische Medien 145.000
2.000
BookExpo America
(New York City / USA)
04.06. – 06.06.2013 USA Größte Buchmesse der USA ?
2.000+
IFA Internationale Funkausstellung
(Berlin / Deutschland)
~ September 2013 Internationale Leitmesse für Consumer Electronics 250.000
1.200
O’Reilly Tools of Change Conference
(Frankfurt / Deutschland)
~ Oktober 2013 Deutschland Networking, Workshops und vieles mehr für Menschen aus der gesamten Branche ?
1.000+
Frankfurter Buchmesse
(Frankfurt / Deutschland)
09.10. – 13.10.2013 Leitmesse weltweit Ehrengast Brasilien

300.000
7.300


 

Definition eBook Reader

Bevor wir uns mit den ominösen „Ebook Readern“ beschäftigen müssen wir erst mal klären, mit was wir es hier zu tun haben. Ich möchte nicht klingen wie euer Philosophie-Professor, aber ganz grob handelt es sich um:

Eigenständige EBook Reader-Geräte

Bebook ReaderKlassisch werden mit EBook Reader Geräte bezeichnet, die hauptsächlich dem mobilen Lesen von Büchern und Texten dienen. Auch Magazine und Zeitungen kann man bereits auf diesem Wege konsumieren. Besonderheit dabei: es kommen spezielle eInk-Displays zum Einsatz. Diese simulieren die optischen Eigenschaften von Papier auf elektronischem Wege. Sie kommen ohne aktive Hintergrundbeleuchtung aus (im Gegensatz beispielsweise zum PC-Monitor, TFT-Bildschirm, Fernsehern) und strengen deshalb die Augen deutlich weniger beim Betrachten an. Weiterer Vorteil der Technik: Strom wird nur zum Umblättern der Seiten benötigt, sobald das Schriftbild hergestellt ist, brauchen manche Geräte keinerlei Energie mehr, bis erneut umgeblättert wird. Man kann den EReader theoretisch Monate in’s Regal stellen, beim Betrachten erscheint das Bild wieder so, wie man es hinterlassen hat. Durch diese Technik braucht der Akku weniger Strom, manche Reader können (theoretisch) bis zu 10.000mal umblättern, bevor Sie wieder aufgeladen werden müssen.
Die Inhalte werden mittels USB-Kabel oder über Speicherkarten mit Inhalten auf das Gerät transferiert. Einige teure Exemplare beherrschen auch WLAN. im Herbst 2009 kommt mit dem txtr-EBook Reader das erste Gerät in Deutschland auf den Markt, welches auch mittels Mobilfunk Inhalte auf die Geräte laden kann.
Als kleine Schmankerl enthalten die meisten EBook Reader der unteren Preisklasse auch einen eingebauten MP3-Player (braucht viel Akkuleistung!) und die Anzeige von Bildern. Die Highend-Geräte von iRex wiederum warten mitTouchscreens auf, die eine einfachere Bedienung und sogar handschriftliche Notizen ermöglichen.

Vorteile
– Augenschonende, sehr kontrastreiche Lesefläche
– Text bei den meisten Modellen vergrößerbar (praktisch bei Sehschwächen)
– Hunderte Bücher passen auf einen Reader, mittels Speicherkarten ganze Bibliotheken
– Handliches Format, oft kleiner als ein Taschenbuch
– Akku reicht für mehrere Tage oder sogar Wochen, das Aufladen dauert nur wenige Stunden

Nachteile
– derzeit noch keine Farbbildschirme erhältlich
– teure Endpreise von 250 – 700 € (teuer in der Herstellung, da noch kein Massenprodukt)
– mehrere Ebok Formate etabliert, nicht jeder EReader beherrscht alle Formate

 

Smartphones

E71 SmartphoneWer im Besitze eines neuen Mobiltelefons ist, kann möglicherweise auch auf diesem unterwegs EBooks und andere Texte lesen. Theoretisch möglich ist dies schon seit Jahren, aber erst die neuen, größeren Displays mit hoher Auflösung machen vernünftiges Lesen möglich. Schlüsselfaktor ist hier die Displaygröße. Auf einem IPhon, Samsung Omnia und vergleichbaren Handies geht das Lesen recht anständig, auf einem kleinen Display, wie es die meisten „Hochkant“-Handies beistzen (= beim Draufschauen ist das Gerät höher als breiter) wird die Angelegenheit fitzelig und anstrengend.
Damit Smartphones EBooks verarbeiten könne, muss zuerst noch eine Software installiert werden. Diese ist meist kostenlos erhältlich.
Praktisch ist es natürlich, auch mit einem Gerät, dass man in der Regel sowieso dabei hat, auch spontan in der U-Bahn oder im Wartezimmer lesen zu können. Für längere Lektüre wären sämtliche mir bekannten Smartphone-Displays allerdings zu klein.

Vorteile
– kein Zusatzgerät nötig, eines für alles
– Software ist für die meisten Smartphones und eBook-Formate inzwischen erhältlich

Nachteile
– kleiner Bildschirm macht häufiges Blättern nötig
– Inhalte mit Grafiken oder Illustrationen sehr schlecht lesbar
– Der Lesegebrauch zehrt stark an der Akkuleistung.

 

Media Tablets

Auch eine neue Geräteklasse taucht am Horizont auf: Media Tablets sind praktisch ein flacher Bildschirm mit der Hardware eines gewöhnlichen PC’s, der im Inneren werkelt. Auch die Displaytechnologie ist hier an normale Computer angelehnt. Das heisst: LCDs oder bald auch neuartige OLEDs mit Hintergrundbeleuchtung. Leider bringendiese Displays nicht den hervorragenden Kontrast der eBook Reader mit sich und auch das Lesen ist durch die aktive Displaybeleuchtung ermüdend. LEtztere benötigt auch deutlich mehr Energie als das Display von spezialisierten eBook Reader-Geräten, der Akku hält also bei weitem nicht so lange. Vorteil hingegen: es sind auch Farben und Animationen auf solchen Displays möglich. Media Tablets eignen sich deshalb nicht nur zum Lesen sondern auch zum Arbeiten, Surfen, Multimedia und Gaming.

 

eBook Reader als Software

Gelegentlich wird auch Software zum Anzeigen elektronischer Bücher als Ebook Reader bezeichnet, beispielsweise die „EReader“-Suite zum Anzeigen von EBooks auf mobilen Endgeräten wie Palm, iPhone oder Windows Mobile-Geräten. In diesem Zusammenhang kommt der Begriff allerdings nicht sehr häufig vor.