Newsfeed- und Blog-Abos für den eBook-Reader

Newsfeeds und Blogs können nicht nur auf dem Tablet oder Smartphone gelesen werden. Auch ein eBook-Reader bietet diese Möglichkeit. Auf dem hochwertigen Display werden die Neuigkeiten aus dem Internet besonders augenfreundlich dargestellt. Zu diesem Zweck lassen sich die Newsfeeds sowie Blogs problemlos online abonnieren, um nach dem Download offline gelesen zu werden. Eine Möglichkeit besteht in der Anwendung Calibre, welche die aktuellen Nachrichten und Texte einliest, eine andere in der Verwendung eines Webdienstes wie eBook Glue.

So werden Newsfeeds und Blogs für den eBook-Reader abonniert

Electronic book reader with bars of coinsDas Abonnieren von Newsfeeds bzw. Blogs lässt sich mithilfe des Webdienstes schnell und einfach durchführen. Zunächst werden die URL-Adressen des Feeds oder Blogs in die Adresszeile eingegeben. Abhängig von der Größe des Feeds bzw. Blogs kann es ca. eine Minute dauern, bis das eBook-Format von der Internetseite geladen wurde, in den meisten Fällen als Mobi oder ePub. Dieses eBook kann nun direkt an den eBook-Reader verschickt werden. Teilweise kann es jedoch zu einer unvollständigen Darstellung der Blogs kommen, da nicht alle Kommentare angezeigt werden.

Die Variante mit Calibre erfordert ein wenig mehr Vorbereitung, allerdings ist das Ergebnis von besserer Qualität. Das Programm konvertiert verschiedene Dateiformate wie RTF, Open-Office, PDF, HTML usw. in die üblichen eBook-Standards und hat zudem einen Feed-Aggregator, so dass die Feeds problemlos darüber abonniert werden können. Mit der Syncing-Funktion lassen sich die abonnierten Feeds auf den eBook-Reader schicken.

Mit dem eBook-Reader immer auf dem aktuellen Stand durch Feeds und Blogs

NBei www.lesen.net tauschen sich nicht nur Bücherwürmer über ihre Erfahrungen aus, sondern auch Leser von Feeds und Blogs. Nicht nur eBook-Reader mit WLAN-Funktion bieten diese Möglichkeit an, denn teilweise können die Online-Zeitungen auch offline gelesen werden. Ein großer Teil dieser Zeitungen bietet die Artikel kostenlos an und stellt sie via RSS-Feed-Reader zur Verfügung. Durch die Konvertierung, Übertragung und Synchronisation können die Dateien auf dem eBook-Reader gelesen werden.

Mit dem Abonnieren und Lesen von aktuellen Feeds und Blogs ist man immer auf dem neusten Stand zu den Themen, für die man sich interessiert. Ob es um Literatur oder Sport geht, um Mode, Prominente, Film oder Kultur, die Vielfalt und Schnelligkeit des Internets sorgt dafür, dass die Leser stets informiert sind. Wer einen eBook-Reader besitzt, kann die Möglichkeiten des Gerätes perfekt ausnutzen, wenn neben den eBooks auch Feeds und Blogs abonniert sind. Diese sind eine interessante Ergänzungslektüre und sorgen für Unterhaltung und Informationen, die Spaß machen. Gerade wenn man nur wenig Zeit zum Lesen hat, zum Beispiel während der kurzen Busfahrt zur Arbeit, lohnt es sich statt eines eBooks kurze Blog- oder Nachrichtenartikel zu lesen.

Informative Feeds und Blogs

Interessante Feeds und Blogs sind ebenso wie weitere Informationen zu diesem Thema unter anderem bei www.chip.de nachzulesen. Die Newsfeeds werden abhängig vom Browser unmittelbar oder an einen externen RSS-Reader zur Verfügung gestellt. Hierbei wird die Handhabung mit dem Firefox-Browser als besonders einfach und schnell bewertet. Bereits in der Adresszeile ist zu sehen, ob auf der entsprechenden Internetseite ein RSS-Feed angeboten wird. Beim Anklicken des RSS-Logos wird eine Liste mit den verfügbaren Feeds aufgeklappt.

Kostenlose Zeitschriften – auch für eBook-Reader erhältlich

Das Lesen von Zeitschriften mithilfe des eBook-Readers weist eine Vielzahl von Vorteilen auf. Diese sogenannten eMagazine besitzen durch das elektronische Lesegerät ein einheitliches, handliches Format. Die Schriftgröße und das nötige Licht kann der Nutzer auf seine persönlichen Anforderungen anpassen, zudem sind eMagazine ausgesprochen umweltfreundlich.

Der eBook-Reader als Lesegerät fürs eMagazine

Auch wenn sich der eBook-Reader dem Namen nach nur auf das Lesen von Büchern bezieht, so beschränken sich die möglichen Inhalte nicht auf Bücher im engeren Sinne. Einige der elektronischen Lesegeräte eignen sich inzwischen auch zum Lesen von Zeitungen und Zeitschriften. Neueste Techniken und angepasste Software erlauben das Abrufen der schnelllebigen Publikationen aus dem Internet, selbst wenn die Zahl der sich dafür auf dem Markt befindlichen Geräte derzeit noch begrenzt ist.

Leicht und überall verwendbar

EBOOK whiteMögen sich viele Buchliebhaber, weil sie auf den Geruch und das Gefühl von Papier nicht verzichten möchten, noch gegen die Lesegeräte für Bücher sträuben, so lassen sich die Vorteile der eBook-Reader bei der Verwendung von Zeitungen und Zeitschriften selbst von Bücherwürmern nicht leugnen. Die praktischen Geräte, die sich durch ihr schmales, handliches Format sowie das geringe Gewicht auszeichnen, passen in jede Aktentasche und (fast) jede Handtasche. Der Besitzer kann sie stets und überall bequem mit sich führen, während so manche Tasche aufgrund des Umfangs am Transport von gedruckten Magazinen und Zeitungen scheitert. Zudem erreicht eine Sammlung von Magazinen oftmals ein erstaunliches Gewicht.

Umwelt und Lesen von Magazinen auf dem eBook-Reader

Zeitschriften für eBook-ReaderEgal, ob der Nutzer des eBook-Readers Magazine oder Tageszeitungen lesen möchte, die elektronischen Lesegeräte bieten ihm genauso viele Vorteile wie bei den Büchern. Die Schrift lässt sich auf die für den Leser optimale Größe anpassen, wer normalerweise eine Lesebrille benötigt, kann in vielen Fällen darauf verzichten. eBook-Reader verfügen zudem neben einem flimmerfreien Bildschirm über eine Hintergrundbeleuchtung, sodass die Augen auch bei trübem Licht nicht überanstrengt werden.

Gut für die Umwelt

Aus umwelttechnischer Sicht stellen elektronische Lesegeräte den perfekten Ersatz für die gedruckten Ausgaben dar. Sowohl bei der Produktion der Ausgangsstoffe von Zeitungen als auch bei deren Verwendung fallen hochgiftige Abfallstoffe an, die einer gesonderten Entsorgung bedürfen. Im Gegensatz zu Büchern, die die meisten Menschen lange aufbewahren, landen Zeitungen und Magazine in der Regel nach kurzer Zeit im Abfall. Kommen die Magazine und Zeitungen nicht in die Papierverwertung, entwickeln sie sich während des Zersetzungsprozesses aufgrund der giftigen Ausgangsstoffe zu einer Gefahr für die Umwelt. Unterstützen Sie den Umweltschutz, indem Sie Ihren eBook-Reader für das Lesen von Zeitungen und Magazinen nutzen!

Zeitschriften und Magazine für den eBook-Reader

Kostenpflichtig gibt es eine Vielzahl von Zeitungen und Zeitschriften für eBook-Reader, die Preise halten sich jedoch durchaus in Grenzen. Zurzeit sind mehr als sechshundert Magazine sowie circa sechzig Zeitungen für die Lesegeräte erhältlich. Bei manchen normalerweise kostenpflichtigen Ausgaben wie dem Stern können die neuesten Hefte etwas abgespeckt kostenlos für die eBook-Reader abgerufen werden. Des Weiteren bieten einige Händler beim Erwerb eines Gerätes automatisch die Möglichkeit eines vergünstigten oder kostenlosen Bezugs von Zeitungen und Magazinen an. Auch wenn es derzeit noch wenige kostenlose Hefte gibt, steht zu erwarten, dass die Zahl der kostenlosen Magazine und Zeitschriften in den nächsten Jahren deutlich ansteigen wird.

Wie wichtig ist der Speicherplatz des eBook-Readers?

Ebook ComputereBook-Reader wurden entworfen, um Bücherfreunden unterwegs möglichst viel Lektüre zur Verfügung zu stellen, ohne ständig einen schweren Koffer voller Bücher dabei haben zu müssen. Für den Urlaub oder auch auf der täglichen Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln stellen die eBook-Reader eine optimale und platzsparende Lösung dar. Je mehr eBooks auf dem Gerät gespeichert sind, desto größer ist die Auswahl für den Leser. Gerade wenn der eBook-Reader für den Urlaub verwendet wird und die gesamte Familie ihn nutzen möchte, ist es sinnvoll, möglichst vielfältige Lektüre mitzunehmen bzw. auf das Gerät zu laden. Zu diesem Zweck wird jedoch viel Speicherplatz benötigt, was bei der Auswahl des eBook-Readers berücksichtigt werden sollte.

Speicherplatz, Display und andere wichtige Merkmale

Auf Testportalen wie test.de werden die verschiedenen eBook-Reader auf ihre Merkmale und Eigenschaften hin bewertet. Der TrekStor eBook-Reader 3.0 ist beispielsweise preisgünstig, doch mit seinen 1,5 GB Speicher auf den ersten Blick im Vergleich zu anderen Geräten eher klein. Dennoch kann schon dieses Gerät rund 1.500 eBooks speichern, was zunächst großzügig erscheint. Da die Anzahl der speicherbaren Bücher aber auch von der Größe abhängt und auch Magazine Speicherplatz benötigen, spürt der Leser bald, dass die Speichergröße seine Lektüre eingrenzt. Bei Bedarf kann jedoch der interne Speicher durch eine Speicherkarte erweitert werden. Dies ist bei vielen eBook-Readern möglich, sodass der Speicherplatz an sich kein relevantes Entscheidungskriterium ist.

Die Unterstützung von möglichst vielen Lese-Formaten hat bei den meisten Lesern mehr Bedeutung als der Speicherplatz, denn dadurch haben sie eine größere Auswahlmöglichkeit bei den eBooks. Auch die Bedienung und Funktionalität spielen eine große Rolle bei der Auswahl eines eBook-Readers. Wenn der eBook-Reader jedoch als Multifunktionsgerät verwendet wird und nicht vorrangig zum Lesen, dann kommt dem internen Speicher eine deutlich höhere Relevanz zu. Spiele, Filme und andere Dateien benötigen sehr viel mehr Platz als eBooks.

Das Display ist ebenfalls von größerer Wichtigkeit als der Speicher. Vielleser setzen auf die E-Ink Technologie, die ein besonders klares Bild liefert. Damit lesen sie wie auf Papier, was vor allem bei Tageslicht ein entspanntes Lesen erlaubt. Der Speicher lässt sich notfalls aufrüsten, doch beim Display ist dies nicht möglich. Falls der eBook-Reader nur wenig Speicherplatz hat, sollten die Käufer auf jeden Fall genau überprüfen, ob sie tatsächlich eine Speicherkarte ergänzen können, denn nicht alle Geräte bieten diese Möglichkeit.

Die Laufzeit des Akkus wirkt sich häufig auf die Kaufentscheidung aus, gerade bei den Kunden, die viel unterwegs sind. Bei einigen eBook-Readern muss der Akku bereits nach acht oder zehn Stunden aufgeladen werden, wenn das Display mit Beleuchtung arbeitet. Andere Geräte verfügen über einen Akku, der über mehrere Tage hält.

Worauf legen die Besitzer des eBook-Readers Wert?

e-bookBei den eBook-Lesern sind Männer häufiger vertreten, während Frauen mehr gedruckte Bücher lesen. Männer haben einen Hang zu hochwertiger Technik und legen entsprechend Wert darauf, ein leistungsfähiges Gerät zu haben. Dies zeigt sich auch in der Ausstattung der eBook-Reader, die eine entsprechend hohe Speicherkapazität haben sollen. Wahrscheinlich ist dies auch eine Folge der bequemen Online-Bestellung von neuen eBooks und eMagazinen, die teilweise sogar kostenlos angeboten werden. So lange auf dem Speicher noch ausreichend Platz ist, lassen sich problemlos weitere Dateien und eBooks herunterladen. Tipps zum Kauf sind unter anderem bei www.focus.de zu finden.

Spiele für den eBook-Reader

Ein eBook-Reader eignet sich nicht nur zum Lesen, sondern auch zum Spielen. Die Spiele lassen sich teilweise kostenlos aus dem Internet herunterladen. Bei www.computerbild.de gibt es entsprechende Bestseller-Listen, weitere Informationen sowie Foren, in denen sich die Nutzer über die Möglichkeiten austauschen können. Ob die Spiele für das jeweilige Modell des eBook-Readers verwendet werden können, ist in der Produktbeschreibung angegeben. Mit dem Markteintritt der eBook-Reader bestand noch keine Nachfrage an Spielen, daher wurden diese zunächst gar nicht angeboten. Später kam es in den USA zu dieser Erweiterung, für die der europäische Markt etwas länger brauchte. Eine Zeit lang standen daher nur internationale Vertriebskanäle zur Verfügung, um Spiele aus den USA zu bestellen, doch inzwischen haben die deutschen Online-Plattformen ebenfalls ihr Angebot erweitert. Mit dem Angebot an Spielen hat sich auch die Funktionalität der eBook-Reader weiter entwickelt. Mit Touchscreen und nur wenigen Bedientasten ausgerüstet, ist der klassische eBook-Reader dennoch kein vollwertiger Spielcomputer.

Hinweise zum passenden Dateiformat für den eBook-Reader

Die Kompatibilität der Spiele wird durch das Dateiformat gekennzeichnet. In den gängigen Vertriebskanälen im Internet sowie in Ladengeschäften erhalten interessierte Kunden detaillierte Hinweise zu dieser Thematik. Die innovativen eBook-Reader benötigen gegebenenfalls eine spezielle Software, um MP3 oder ähnliche Formate zu laden und anzuzeigen. Mit einigen installierten Spielen wird der eBook-Reader zu einem multifunktionalen Unterhaltungsprogramm. Gerade unterwegs bieten die kniffligen oder kurzweiligen Spiele viel Freude.

Der eBook-Reader hat viele Funktionen

Ein eBook-Reader ist vor allem als platzsparendes Bücherregal gefragt, doch neben den zahlreichen Romanen und Fachbüchern, die er zur Verfügung stellt, kann er auch zuvor gespeicherte Spiele aufrufen. Typische Dateiformate für die Anwendungen auf dem eBook-Reader sind PDF, ePub und Mobi. Auf Homepages wie www.lesen.net erfahren die Nutzer etwas über die Funktionsweise, über interaktive Programme sowie über die verfügbaren Spiele. Da ein eBook-Reader jedoch kein Tablet ist und nur eine eingeschränkte Bedienung hat, ist die Auswahl noch relativ übersichtlich. Es gibt zwar eine hochwertige und flimmerfreie Text- und Bilddarstellung, aber bei bewegten Grafiken besteht noch Optimierungsbedarf.

Ein paar Spiele für den eBook-Reader

Vater und Tochter benutzen ein TabletDie meisten Spielprogramme, die mit einem eBook-Reader gespielt werden können, sind eng mit der ursprünglichen Lese-Funktion des Geräts verknüpft. Daher gibt es vor allem mehrere Anwendungen, die Spielaufgaben mit Worten und Sätzen bieten, also Puzzles, Ratespiele oder einfache Frage-Antwort-Spiele. Außerdem stehen Kartenspiele wie Poker zur Verfügung oder Zahlenspiele mit Würfeln. Inzwischen gibt es sogar klassische Brettspiele wie Schach, Halma und Mühle für den eBook-Reader. Diese werden teilweise im Set angeboten, beispielsweise in Kombination mit einfachen, kurzen Spiele wie Tic Tac Toe. Mit diesen Spielen, die häufig mehrere Personen gleichzeitig unterhalten, lassen sich Wartepausen überbrücken. Daher eignen sie sich perfekt für eine längere Reise, bei der man auf dem Flughafen warten muss oder eine längere Bahnfahrt macht.

Wo gibt es die Spiele?

Die meisten Spiele für den eBook-Reader sind online zu finden, wo sie entweder kostenlos oder zu dem angegebenen Preis heruntergeladen werden können. Anhand der Bewertungen können sich die Interessenten einen ersten Überblick verschaffen. Auch Buchhandlungen bieten häufig die Option zum direkten Download an. Zum Teil werden diese Spiele ebenso wie eBooks in den örtlichen Büchereien zur Verfügung gestellt.

Lesen im optimalen Format – die passende Schrift für eBook-Reader

e-book ReaderGedruckte Bücher haben auch im einundzwanzigsten Jahrhundert nichts von ihrem Reiz verloren. Schon der Geruch des Papiers und die angenehme Haptik lassen das Herz der meisten Buchliebhaber höher schlagen. Gleichzeitig weisen die Bücher aber auch einige Nachteile auf: Sie sind oftmals sehr schwer und unhandlich und auch die Schriftgröße oder die Schriftart kann zum Problem werden. Sehr kleine Buchstaben, geringe Zeilenabstände sowie ältere Schriftformen erschweren das Lesen. Viel einfacher gestaltet sich das Lesen auf eBook-Readern. Eine gute Lesbarkeit ist bei eBook-Readern durch die Verwendung elektronischen Papiers bereits gegeben. Durch eine hohe Auflösung und den Kontrast zwischen Hintergrund und Schrift sind die Grundvoraussetzungen für das mühelose Lesen erfüllt. Mit Hilfe individueller Einstellungen kann die Lesbarkeit noch weiter verbessert werden. Welche Schriften sich für eBook-Reader eignen und was man dabei beachten sollte, wird im Folgenden vorgestellt.

Vor- und Nachteile der unterschiedlichen Schriften

E-book-reader vor BücherwandNicht nur in gedruckten Büchern, auch auf dem eBook-Reader verhindert die Wahl einer passenden Schrift ein vorzeitiges Ermüden der Augen. Eine Schrift mit Serifen wirkt sich anders auf den Leser aus als eine Schriftart mit Schnörkeln oder eine leichte Kursivschrift. Grundsätzlich sollte das Schriftbild bei den elektronischen Lesegeräten immer eine klare, unverschnörkelte Linienführung besitzen. Die unterschiedlichen Schriften definieren sich nicht nur durch ihre Form, sondern mitunter auch durch den Abstand der Buchstaben zueinander. Eine gut lesbare Schrift sollte weder einen extrem engen noch sehr weiten Abstand zwischen den Buchstaben vorweisen. Times New Roman ist aufgrund der Serifen, wie die häkchenartigen Fortsätze an den einzelnen Buchstaben genannt werden, besonders leicht zu lesen. Es gibt eine Vielzahl von Schriftarten, die zwar das gedruckte Wort wunderschön aussehen lassen, den Lesegenuss bei den elektronischen Lesegeräten jedoch deutlich reduzieren. Darunter fallen sämtliche Formen der Schreibschrift, beispielsweise Brush oder Monotype Corsiva, besonders enge Schriften wie Arial Narrow und Niagara Solid sowie verschnörkelte Schriftbilder wie Old English Text MT und Juice ITC.

Klare Schriftbilder für das elektronische Lesegerät

Die serifenlose Verdana zeichnet sich durch sehr klare Linien aus. Das Schriftbild wurde ausschließlich für digitale Medien entwickelt und betont die Nüchternheit von wissenschaftlichen Texten, sachlichen Artikeln und Dokumentationen. Eine ebenfalls sehr sachliche Schrift ist die Helvetica. Wegen der etwas engeren Stellung der Buchstaben wird das Schriftbild häufig für kurze Texte gewählt. Perfekt für Kinderbücher und Fantasy-Romane ist Palatino, ein Schriftbild mit Serifen, das nicht nur den Charakter der Literatur hervorhebt, sondern sich ebenfalls durch seine gute Lesbarkeit auszeichnet. Neben Times New Roman dürfte Garamond Pro die beliebteste Schrift sein.

Die richtige Schriftgröße auswählen

Eine klare Schrift nutzt nur wenig, wenn sie auf Grund einer zu geringen Größe nicht gut lesbar ist. Beim gedruckten Buch ist der Leser an eine feste Schriftgröße gebunden, die mitunter sehr klein ausfallen kann. Auch die Zeilenabstände können vom Verlag manchmal etwas zu eng gewählt sein. Beim eBook-Reader ist das jedoch anders: Hier können solche Kriterien wie Größe und Zeilenabstand bequem eingestellt und jederzeit verändert werden. Die Schrift kann so nicht nur an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden, sondern auch je nach Textart verändert werden. Beim Lesen eines wissenschaftlichen Textes kann ein größerer Zeilenabstand beispielsweise für mehr Übersicht sorgen.

Praktische Notizfunktion auf dem eBook-Reader

Der eBook-Reader ermöglicht es, elektronische Bücher zu lesen, und hat eine entsprechend umfangreiche Funktionalität. Wie bei einem gedruckten Buch ist es möglich, Lesezeichen zu setzen oder sich Notizen zu machen. Beim eBook-Reader geschieht dies mithilfe der entsprechenden Buttons, die der Leser intuitiv bedienen kann. Das Gerät merkt sich diese Notizen, sodass der Nutzer später erneuten Zugriff darauf hat. Mit dem Speichern des eBooks auf dem eBook-Reader oder auch auf einem anderen Endgerät, beispielsweise einem PC oder Smartphone, werden auch die Notizen gesichert.

So werden Textstellen markiert

touch e-readerDie Benutzung des eBook-Readers ist relativ einfach. Die nutzerfreundliche Anleitung beinhaltet sämtliche Hinweise zu den Bedienungsoptionen. Die Leser können sich von den intuitiven Buttons und Menüs der verschiedenen Geräte überzeugen. Wer ein wenig mehr Informationen wünscht, kann auch auf Internet-Foren wie www.lesen.net etwas über die Möglichkeiten erfahren. Hier sind zahlreiche spezifische Fragen und Antworten zu den verschiedensten Themen zu finden. Die Markierung von Textstellen beim tolino shine erfolgt beispielsweise, indem eine ausgewählte Formulierung unterstrichen wird. Dies nimmt nur wenig Zeit in Anspruch und erleichtert im Folgenden das Wiederfinden von Zitaten. Häufig wird diese Option beim Lesen von Fachliteratur verwendet, doch auch Romane lassen sich mithilfe von markierten Sätzen besser nachvollziehen.

Das Hinzufügen von eigenen Notizen

Wer Zeitschriften oder fachspezifische Veröffentlichungen auf dem eBook-Reader liest, möchte häufig seine eigenen Ideen hinzufügen. Die Notizen lassen sich durch eine Kommentarfunktion einfügen. Bei den meisten Geräten dauert dies ein wenig länger, da die einzelnen Buchstaben angeklickt werden müssen. Andere eBook-Reader erlauben hingegen handschriftliche Kommentare. Dieser Kommentar wird durch eine kleine Zahl angezeigt. Mit dem Anklicken der Zahl lässt sich die eigene Eingabe aufrufen. Über die Auflistung der Notizen können die Leser direkt zu den jeweiligen Textstellen gehen.

Wofür die Notizen genutzt werden

eBook ReaderDie Notizen eignen sich hervorragend, um eigene Veröffentlichungen oder Vorträge vorzubereiten. Primärliteratur sowie Fachbücher werden auf dem eBook-Reader gelesen und können dort mit Querverweisen und subjektiven Kommentaren versehen werden. Viele Leser vertrauen auf die Speicher- und Exportoption, die es erlaubt, nicht nur das eBook selbst zu sichern, sondern auch die hinzugefügten Notizen. Im Anschluss können die Texte zusammen mit den Kommentaren am PC editiert werden. Mit der Option, Notizen hinzuzufügen und zu speichern, wird somit vorrangig der Bedarf von Lesern gedeckt, die mit Fachliteratur arbeiten.

Bei www.chip.de und auf anderen Internetseiten gibt es weitere Details zu den charakteristischen Eigenschaften und Funktionen der verschiedenen eBook-Reader. Ein eBook bietet nicht nur bequemes Lesen und Konsumieren, sondern es unterstützt auch bei der Arbeit bzw. bei arbeitsbegleitenden Tätigkeiten.

Die Notiz-Funktion bietet sich außerdem für den Austausch mit Freunden an. Damit können originelle Zitate oder wichtige Gedanken durch eigene Wortspiele ergänzt oder verändert werden. Häufig landen die Zitate inklusive Kommentar bei Facebook und sorgen dort für Aufmerksamkeit. So kann man seinen Freunden immer die neusten Gedanken zu seiner Lektüre mitteilen. Die Verweise, Markierungen und Notizen sind zudem eine interessante Art, ein Buch so zu markieren, wie es auch bei gedruckten Werken der Fall ist: Anstelle von Eselsohren und Bleistiftnotizen am Rand sind es hier Lesezeichen und Kommentare, die erst beim Anklicken der hochgestellten Zahl angezeigt werden.

Maximale Ordnung in der eBook-Bibliothek dank Calibre

Echte Leseratten schätzen an den digitalen Lesegeräten, dass ihr handlicher Begleiter nicht nur ein Buch enthält, sondern Hunderte. Sind zudem noch Zeitschriften, Zeitungen oder Comics auf dem eBook-Reader gespeichert, nimmt der Inhalt des Gerätes die Ausmaße einer Privatbibliothek an. Ein beliebtes Tool von Nutzern eines eBook-Readers ist die kostenfreie Software Calibre, die unter anderem auf heise.de erhältlich ist. Diese zeichnet sich durch viele nützliche Funktionen aus, zum Beispiel die Umwandlung von einem eBook-Format in ein anderes. Gerne genutzt wird diese Software aber auch, weil die private Bibliothek sehr komfortabel verwaltet werden kann. Neben Umschlagbildern und Metadaten können auch Schlagworte für eBooks angelegt werden.

Das Allround-Tool für alle eBook-Reader

ebook and booksInsbesondere die Funktionen „Metadaten“ und „Schlagworte“ – oder auch Tags oder Etiketten – sind für viele Benutzer dieser Software sehr wichtig. Die Metadaten, die beispielsweise direkt aus Onlineshops importiert werden können, geben viele zusätzliche Informationen zum eBook. Zu diesen gehören Angaben zum Autor, zum Erscheinungsjahr oder auch zum Verlag. Zum Teil werden auch Tags importiert. Diese Tags oder Etiketten stellen Unterkategorien dar, in denen die Bücher abgelegt werden. Nicht jedem Nutzer sagen die vorgegebenen Kategorien zu – sie bevorzugen individuelle digitale Regalfächer mit entsprechender Kennzeichnung in ihrer Bibliothek. Calibre macht es dabei leicht, ein eigenes Ordnungssystem in der Bibliothek zu schaffen. Die Etiketten können frei nach den eigenen Vorstellungen gestaltet werden. Sollen beispielsweise Schriftreihen nach besonderen Kriterien sortiert werden, ist dies problemlos über die Tags möglich. Der Nutzer findet so alle eBooks im digitalen Bücherschrank wieder, selbst wenn ihm der Titel oder der Name des Autors kurzzeitig entfallen ist.

Etiketten sind im Handumdrehen erstellt

ebook reader auf einem stapel bücherDie Erstellung von Schlagworten für ein eBook erfolgt über die Schaltfläche „Metadaten bearbeiten“. In dieser Übersicht befindet sich die Zeile „Etiketten“, die zwei Icons enthält: „Alle Tags löschen“ und „Schlagworteditor öffnen“. Sind bereits unerwünschte Tags im Feld eingetragen, lassen sie sich mit einem Klick vollständig entfernen. Die eigenen Tags können nun einfach in das Feld eingetragen werden. Alternativ wird der Schlagworteditor geöffnet und nach Wunsch mit den erforderlichen Etiketten editiert. Die eBooks können mit mehreren Tags versehen werden, wodurch die Einsortierung in verschiedene Untergruppen möglich wird. Anschließend wird die Erweiterung der Schlagwörter sofort links im Tag-Browser angezeigt. Unter den einzelnen Schlagwörtern finden sich nun alle Bücher, für die die Schlagwörter in den Metadaten angegeben wurden. Kommen neue Bücher hinzu, bietet das Feld „Etiketten“ unter den Metadaten ein Pull-down-Menü an, das die einzelnen Tags enthält. Einziger Nachteil: Wer viel Ordnung wünscht, muss etwas Zeit investieren, um alle Dokumente zu sortieren. Dieser etwas langwierigere Weg garantiert aber, dass das Ergebnis wie gewünscht ausfällt. Weitere Hinweise zur Verwaltung der Etiketten finden sich auch auf der Herstellerseite. Eine deutsche Version des Herstellerhandbuchs wurde jüngst entwickelt und kann als eBook erworben werden.

Neue Ordnung auf dem eBook-Reader

Die eigens erstellten Untergruppen in der Bibliothek sind nicht nur der Nutzung in Calibre vorbehalten. Mit Übertragung der Daten auf den eBook-Reader ist auch dort das neue Ordnungssystem verfügbar. Die Erstellung und Speicherung der Etiketten in Calibre hat einen weiteren Vorteil: Wird ein neuer eBook-Reader eines anderen Herstellers erworben, geht die Ordnung nicht verloren. Sie kann immer wieder auf die eBook-Reader übertragen werden.

Sprachenlernen mit dem eBook-Reader

book vs ebookEin eBook-Reader bietet an den verschiedensten Orten ein hochwertiges Lesevergnügen, er kann aber auch zum Lernen genutzt werden. Besonders für das Trainieren von Fremdsprachen ist er eine sinnvolle Hilfe. Die einfachste Möglichkeit besteht darin, eBooks in einer Fremdsprache zu speichern, um sich an die geschriebene Sprache zu gewöhnen. Mit dem Lesen der Sprache fällt es leicht, sich an die typischen Formulierungen zu gewöhnen. Die Satzstellung in den verschiedenen Sprachen variiert enorm, daher ist es eine gute Lernhilfe, nicht nur Fachbücher in der jeweiligen Fremdsprache zu lesen, sondern auch andere Texte bzw. Romane. Einige Modelle der eBook-Reader verfügen über ein vorinstalliertes Wörterbuch und eine einfache Übersetzungsfunktion. Diese helfen dem Leser in Notfällen weiter: Wenn ein Wort markiert wird, erscheint automatisch die Übersetzung der Vokabel, sodass der Text besser verstanden wird. Bei Bedarf können die Wörterbücher auch erweitert oder durch andere ersetzt werden. Mit den richtigen Vokabeln und dem grundsätzlichen Verständnis der Grammatik fällt es allmählich immer leichter, fremdsprachige Bücher zu lesen, auch ohne die Übersetzung von einzelnen Wörtern aufzurufen.

Sprachlernkurse für den eBook-Reader

Neben den fremdsprachigen Büchern als eBook gibt es auch spezielle Lernbücher, die auf dem eBook-Reader geladen werden können. Diese helfen den Lesern beim Auffrischen ihrer Sprachkenntnisse oder beim Erlernen einer neuen Fremdsprache. Grammatik und Vokabeln lassen sich am eBook-Reader konzentriert erfassen. Da der eBook-Reader perfekt für den mobilen Einsatz geeignet ist, kann der Besitzer überall und zu jeder Zeit Vokabeln üben oder die Einheiten wiederholen, um in die Sprache hineinzufinden. Bei einigen Sprachkursen, die als eBook bestellt werden können, gibt es zudem Tipps zum Lernen selbst. Logische Strukturen und eine regelmäßige Beschäftigung mit der Sprache resultieren in schnellen Erfolgen. Zu diesem Zweck sollten sich die Lernenden konkrete Ziele setzen, die sie weder überfordern noch unterfordern. Je abwechslungsreicher die Kurse gestaltet sind und je sichtbarer der Fortschritt ist, desto mehr steigt die Motivation an. Des Weiteren gibt es auch Romane, die extra für das Lernen von Sprachen geschrieben wurden. Die Autoren orientieren sich dabei an den durchschnittlichen Kenntnissen der verschiedenen Lernlevel.

Fremdsprachen lesen und verstehen

Bei fremdsprachigen Büchern fehlen den Lesern manchmal die präzisen Übersetzungen. Auch mit einem installierten Programm, das einzelne Vokabeln verständlich macht, fällt es schwer, Satzteile zu einem sinnvollen Ganzen zusammenzufügen. Um längere Texte in einer Fremdsprache zu verstehen, sollten die Leser daher über Grundkenntnisse in dieser Sprache verfügen. Wenn es darum geht, neben dem eigentlichen Verständnis auch die Aussprache zu lernen, kann die Funktion Text-To-Speech genutzt werden. Einige eBook-Reader bieten diese Option an, welche die Betonung bzw. Phonetik der Sprache akustisch wiedergibt.

Wörterbücher für den Auslandsaufenthalt

Glossy Button schwarz - eBooksWörterbücher sind beim Lernen von Sprachen unverzichtbar. Auf den eBook-Reader geladen, können sie als Nachschlagewerk genutzt werden. Wer im Ausland unterwegs ist, kann seinen eBook-Reader als Lexikon mit sich führen, und im Bedarfsfall nachschlagen, wenn er etwas nicht versteht oder sich verständlich machen möchte. Im Hotel oder in einem Restaurant ist das Gerät schnell eingeschaltet und dient als komfortabler Übersetzer. Die für eBook-Reader konzipierten Wörterbücher kommen auch im Berufsleben zum Einsatz. Im Zusammenhang mit fachlichen Dokumentationen ermöglichen sie eine einwandfreie Übertragung der notwendigen Vokabeln und gewährleisten damit, dass der komplette Text korrekt verstanden wird.

Die rasante Entwicklung der eBook-Reader und die Qual der Wahl für den Nutzer

Spreding of literatureSeit in den 1990er Jahren die ersten eBook-Reader entwickelt wurden, hat sich in diesem Bereich viel getan. Digitale Bücher können mittlerweile auf einfachen Readern mit Tastenbedienung oder auf Readern mit Touchscreen gelesen werden. Für die Nutzer stellt sich dabei die Frage, wann der richtige Zeitpunkt ist, um sich einen neuen eBook-Reader anzuschaffen. Sind die bisher erhältlichen Geräte hochwertig genug, um jetzt zuzuschlagen? Oder ist es besser, die nächste Generation abzuwarten, um einen multifunktionalen eBook-Reader zu kaufen? Wie bei so vielen anderen Kaufentscheidungen ist es nicht zuletzt aufgrund der schnelllebigen Technik schwierig, eine pauschale Antwort zu finden. Die Wahl hängt von den individuellen Prioritäten ab: Was ist dem Nutzer wichtig? Welche Eigenschaften und Funktionen soll der Reader haben?

Lesen bei Dunkelheit und Sonnenlicht: Verbesserungen beim Display

Die ersten eBook-Reader zeigten vor allem bei den Akkus noch die Kinderkrankheiten einer neuen Technologie, doch mit der Zeit wurde die Akkuleistung verbessert. Heute ist es keine Seltenheit mehr, den eBook-Reader je nach Nutzung nur alle paar Wochen aufladen zu müssen. Weitere Optimierungen betreffen die Lesbarkeit und die Bedienung der Displays: Viele Reader arbeiten mit einem eInk-Display, auf dem man komfortabel lesen kann. Die tiefschwarze Schrift vor dem weißen Hintergrund lässt sich zudem jederzeit auf die gewünschte Größe einstellen. Außerdem sind eInk-Displays reflexionsfrei, wodurch sich das Lesen bei Tageslicht auch nach mehreren Stunden nicht ermüdend auf die Augen auswirkt. Im Dunkeln sorgt die integrierte Beleuchtung des Bildschirms, wie zum Beispiel beim tolino shine, ebenfalls für entspanntes Lesen. Die meisten eBook-Reader haben eine Graustufen-Darstellung, doch in der letzten Zeit kommen immer mehr Geräte mit Farbdisplay auf den Markt. Wer den Reader nicht allein zum Lesen nutzt, sondern auch Bilder und/oder Filme sehen möchte, sollte auf die nächste Generation der eBook-Reader warten, um eine größere Auswahl zu haben. Alternativ kann bereits heute auf ein Tablet zurückgegriffen werden, das als Allroundtalent zum Surfen, Arbeiten und Lesen genutzt werden kann.

Multifunktionalität nimmt bei eBook-Readern zu

E-book and a book manBei der Auswahl eines eBook-Readers spielt die Multifunktionalität eine wichtige Rolle. Dies wird unter anderem in den Artikeln auf sueddeutsche.de erwähnt. Durch die Vielzahl der elektronischen Geräte, die im Alltag verwendet werden, steigt die Nachfrage im Bereich der vielseitigen Nutzung von Smartphones, iPads und Tablets. Damit Privat- und Geschäftsleute nicht zu viele elektronische Geräte mit sich führen müssen, liegt die Priorität immer stärker auf der flexiblen Verwendung eines einzigen Gerätes. Die neuen Reader zeigen sich entsprechend multifunktional und werden bereits als eBook-Player gehandelt. Sie dienen zum Abspielen von Musikdateien, zur Anzeige von Bildern und Filmen sowie zur Nutzung des Internets. Die Funktion des Lesens und Bearbeitens von Texten ist somit nur eine von vielen Software-Anwendungen.

Alt oder neu – welcher eBook-Reader passt zu mir?

Beim Vergleich der Geräte zeigt sich, dass die Standardmodelle von heute meist für diejenigen ausreichend sind, die den eBook-Reader hauptsächlich zum Lesen und höchstens noch zum Markieren und Bearbeiten von Texten nutzen. Die neueren Modelle der eBook-Reader eignen sich vor allem für Nutzer, die das Gerät für verschiedene Tätigkeiten benötigen. Sobald die nächsten Modelle auf dem Markt sind, sinkt allerdings auch der Preis für die bisher erhältlichen Reader, was ebenfalls ein Kriterium für den Kauf sein kann. Die Entscheidung, ob jetzt oder erst in einigen Monaten ein neuer eBook-Reader gekauft werden soll, richtet sich also nach dem eigenen Nutzungsverhalten, den technischen Vorlieben und nicht zuletzt auch nach den finanziellen Mitteln.

Wie man die Wörterbuchfunktion bei eBook-Readern nutzt

E-Book SmartphoneEin eBook-Reader bietet die Möglichkeit, eine Vielzahl fremdsprachiger Bücher zu lesen, um die Sprachkenntnisse zu verbessern. Damit ist er ein ideales Hilfsmittel, um sich beispielsweise auf den nächsten Urlaub vorzubereiten oder um eine Fremdsprache, die man lange nicht gesprochen hat, wieder aufzufrischen. Auch im beruflichen Bereich sind Fremdsprachen immer mehr gefragt, sodass auch Fachtexte beispielsweise in Englisch gelesen werden müssen. Hin und wieder kann es dabei zu Verständnisproblemen kommen, wenn der Leser bestimmte Begriffe nicht kennt oder ihm die Übersetzung nicht im passenden Moment einfällt. Damit sich der Lesefluss nicht zu sehr verzögert, kann die Wörterbuchfunktion vom eBook-Reader genutzt werden. Auch wenn es je nach Lesegerät verschiedene Ausführungen dieser Programme gibt, ähnelt sich die Funktionsweise. Die zügige Übersetzung ermöglicht ein angenehmes Lesen ohne Unterbrechung. Das Verstehen von fremdsprachiger Literatur wird dadurch deutlich einfacher als bei „analogen“ Büchern, für die stets ein Lexikon parat liegen muss, um unbekannte Begriffe nachvollziehen zu können.

Mit dem eBook-Reader die passende Übersetzung finden

Bei den meisten eBook-Readern wird einfach das betreffende Wort markiert und danach das Symbol des Wörterbuchs angeklickt. Eine andere Variante besteht darin, die Menütaste des eBook-Readers zu drücken und das Wort anzuklicken. Anschließend werden mögliche Übersetzungen für das gesuchte Wort angezeigt. Bei geöffnetem Wörterbuch können gleich nach dem Nachschlagen eines Begriffs weitere Wörter ausgewählt werden, um auch für diese die richtige Übersetzung zu erhalten. Abhängig von der Ausführung des eBook-Readers kann das Wörterbuch auch beim Umblättern zu den weiteren Seiten geöffnet bleiben oder erneut aufgerufen werden. Einige eBook-Reader bzw. die dazugehörigen Wörterbücher bieten die Option, einzelne Vokabeln neu hinzuzufügen oder bestehende Begriffe anzupassen. Darüber hinaus können die Leser immer wieder auf aktualisierte Wörterbücher zugreifen.

Das Wörterbuch im eBook-Reader

e-bookEin Großteil der eBook-Reader verfügt über ein vorinstalliertes Wörterbuch für drei bis vier Sprachen, üblicherweise Englisch und weitere wichtige Fremdsprachen wie Spanisch und Französisch. Nicht alle Anwender sind von dem Basiswörterbuch überzeugt – daher ist es oft sinnvoll, das Lexikon zu erweitern oder gegebenenfalls ein neues zu installieren. Es empfiehlt sich in jedem Fall, die vorinstallierte Version zu testen, damit Änderungen an die eigenen Bedürfnisse angepasst werden können. Bei lesen.net gibt es einige interessante Beiträge und Tipps zu diesem Thema: Hier tauschen sich die Leser über ihre Erfahrungen mit den verschiedenen eBook-Readern aus und bewerten die Wörterbücher, die zur Verfügung stehen. Wenn es sich um eine eher seltene Sprache handelt, ist es ohnehin erforderlich, das passende Wörterbuch zu bestellen. Bei der Suche nach möglichst präzisen Übersetzungen kann es nötig sein, mehrere Wörterbücher für eine Sprache zu verwenden. Dabei sollte allerdings darauf geachtet werden, dass beim Lesen mühelos zwischen den Wörterbüchern gewechselt werden kann.

Zugriff auf Lexika über den eBook-Reader

Nicht immer geht es um Übersetzungen, wenn ein Text gelesen wird: Manchmal ist auch eine weitere Information zu einem Begriff gewünscht. Zu diesem Zweck lassen sich Lexika installieren. Alternativ können sie über eine Internetverbindung zugänglich gemacht werden. Die Leser können so mit Hilfe von WLAN direkt auf passende Websites gelangen und die gewünschten Informationen abrufen. Besonders bei Fachdokumentationen ist diese Funktion sinnvoll, doch auch Romane mit fundiertem Hintergrund werden interessanter, wenn die Leser mehr über bestimmte Begriffe und Begebenheiten erfahren können.