Neu: tolino selfpublishing

Vielleicht sind Sie der nächste Autor, der ein Millionenpublikum überzeugt! Einfacher als heute kommen Sie nicht zu Ihren Lesern. Das Zauberwort heißt Selfpublishing. Während Sie früher noch Ihr Manuskript bei einem Verlag einreichen mussten, wo es von einem Lektor daraufhin geprüft wurde, ob es der Verlag ins Programm nimmt, laden Sie Ihren Text heute nur noch bei einem Selfpublishing-Portal hoch. Schon kann ihr elektronisches Buch weltweit gelesen werden. Keine standardisierten Absagebriefe von Verlagen mehr, kein Feilschen um Konditionen oder Preis des Buchs. Sie legen fest, was Ihr Buch kosten soll und wie viel Sie pro Buch verdienen möchten. Auch das Cover und den Titel bestimmen Sie ohne fremde Einmischung.

Möglicherweise hegen Sie schon seit Schultagen im Stillen den Traum, ein Buch zu veröffentlichen und das ein oder andere Manuskript in der Schublade liegen. Sie sind zu schüchtern, es unter Ihrem eigenen Namen zu veröffentlichen? Legen Sie sich ein Pseudonym zu. Lassen Sie Ihr Buch von jemandem, dem Sie vertrauen, gegenlesen. Richten Sie sich wie andere Selfpublisher eine Facebook-Seite ein. Und schon kann der Verkauf losgehen! Vielleicht wird Ihr Buch nicht zum Millionenseller, aber warum nicht ein paar Hundert Verkäufe jedes Jahr? Wenn Sie Ihre Gewinnmarge nur mit 2 Euro angeben, können das schon an die 2.000 Euro zusätzliches Einkommen pro Jahr sein.

tolino Media: Vorteile

Neben dem Kindle Direct Publishing lockt seit Neuestem auch die Tolino-Alianz aus Weltbild, Bertelsmann, Hugendubel, Thalia und anderen mit einem eigenen Selfpublishing-Portal: tolino Media. In drei Schritten können Sie Ihr Buch veröffentlichen. Sie erhalten 70 % Honorar vom Netto-Umsatz, es gibt keine Einstellgebühr, keine Fixkosten und keine Lizenzgebühr. Tolino Media will keine Exklusivität, sprich: Sie können Ihr Buch auch anderswo veröffentlichen. Von tolino Media gibt´s täglich aktuelle Verkaufszahlen, eine kostenlose ISBN, Lieferung des E-Book-Pflichtexemplars an die Deutsche Nationalbibliothek und vieles mehr. Ein Film auf der Webseite erklärt weitere Details. Klingt total einfach! Am spannendsten finde ich, dass die Reichweite von tolino etwa 1.500 deutsche Buchhandlungen und Internetplattformen umfasst. Tolino Media dürfte deshalb innerhalb kürzester Zeit zu einer Alternative gegenüber Amazon werden und vielleicht höhere Verkaufszahlen von E-Books generieren. Jedenfalls sind Selfpublisher jetzt nicht mehr dem Monopolisten aus dem Land der NSA ausgeliefert.

Zusätzlich interessant an tolino Media ist der Online-Editor, mit dem man nach Upload einer Word-Datei den Text noch optimieren kann. Auch dass man mit 49 Cent Verkaufspreis einsteigen kann gegenüber 99 Cent bei Amazon, ist ein Vorteil. Und während Amazon die Autorenhonorare pro Megabyte Download um 12 Cent reduziert, gibt es bei tolino Media keine „Versandkostenpauschale“.

tolino Media Newsletter

Hier entsteht das moderne Verlagswesen. Sicher werden viele Verlage die Digitalisierung überleben, aber wenn es so leicht ist, selbst zu veröffentlichen und das ohne Rücksichten auf andere, wird sich Selfpublishing mehr und mehr durchsetzen und manchen Verlag überflüssig machen. In den Fingern jucken würde es mich schon, bei tolino Media mitzumachen. Den Newsletter mit den Neuigkeiten zum Portal der Selfpublisher habe ich mir jedenfalls gleich bestellt!

als Selfpublisher bei tolino Media

Das wichtigste Kaufkriterium beim E-Book

kaufkriteriumEine Studie will herausgefunden haben, dass E-Book-Nutzer sich vor allem am Autor orientieren, wenn sie ein E-Book kaufen. Sprich, wenn E-Book-Nutzer ein digitales Buchgeschäft betreten, suchen sie zunächst nach einem Autor, den sie kennen. Kennen heißt, sie haben schon andere Bücher des Autors gelesen oder bekamen den Autor empfohlen. An zweiter Stelle steht das Thema als Kaufkriterium, erst danach ist der Preis kommt der Preis ins Spiel.

Leider weiß ich nicht, ob die Kaufkriterien bei gedruckten Büchern denen von E-Books entsprechen. Aber ich könnte mir vorstellen, dass auch bei gedruckten Büchern der Autor eines Buches die entscheidende Rolle spielt. Wenn mir ein Essen schmeckt, werde ich es wohl immer wieder zu mir nehmen. Auch die Bücher eines bestimmten Autors lese ich immer wieder – bis er mich enttäuscht oder ich neue Interessen entwickelt habe.

Dass das Thema ebenfalls eine große Rolle bei der Auswahl und dem Kauf spielt, liegt auf der Hand. Sicher lege ich als Leser im Sachbuchbereich ein besonders starkes Gewicht auf ein bestimmtes Thema, aber auch in der Belletristik gibt es Themen. Dort spricht man von Genre. Ein solches Genre ist z. B. der historische Roman, der Krimi oder die Frauenliteratur. Wer gerne Krimis liest, muss sich nicht für Science-Fiction-Literatur interessieren oder wer sich für Zeitgeschichte begeistert wird vielleicht nicht Strick- und Häkelratgeber kaufen.

Und dass auch der Preis beim Buchkauf eine großes Rolle spielt, kennt man auch aus anderen Wirtschaftsbereichen. Das ist nichts Neues. Gerade in der Buchbranche. Bücher sind ein Luxus, gehören zwar für Bibliophile zum Lebensbedarf, aber damit noch lange nicht für jeden in unserer Gesellschaft. Und das bedeutet, dass sich die Buchpreise wenig elastisch zeigen. Seit Jahren ist das Durchschnittsbudget, das ein Bundesbürger für Bücher ausgibt, auf dem gleichen statischen Niveau und auch der Durchschnittspreis für ein Buch bewegt sich weder groß nach oben noch nach unten.

Liegt es nicht auf der Hand, dass das Kriterium Autor, das Kriterium Thema und das Kriterium Preis beim Kauf eines E-Books eine große Rolle spielt? Braucht es dazu eine Studie? Wie viel Geld ist in die Marktforschung geflossen, um ein Studien-Ergebnis durch den Blätterwald rauschen zu lassen, das dem „gesunden Menschenverstand“ sofort einleuchtet? Das wäre für mich ein interessanteres Studienthema.