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Kostenlose Literaturklassiker – die besten Quellen

Elektronische Bücher erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Oft sind sie jedoch fast genau so teuer wie Druckerzeugnisse und bieten in dieser Hinsicht kaum einen Vorteil. Wer genauer hinschaut, findet inzwischen neben den zahllosen, kostenpflichtigen eBooks viele weitere, die gratis zur Verfügung stehen.

Das Projekt Gutenberg – eine Fundgrube für kostenlose Literaturklassiker

Literaturklassiker als eBookDen größten Teil der kostenlosen Bücher für den eBook-Reader machen die urheberrechtsfreien Klassiker aus. Nahezu alle Vertreter der klassischen Literatur zählen mittlerweile als gemeinfrei. Eine Ausnahme bilden Übersetzungen, die nicht älter als 70 Jahre sind. Hauptanbieter dieser Klassiker ist das Projekt Gutenberg. Im eBook-Katalog, welcher mehr als 36.000 Werke enthält, lassen sich die einzelnen Bücher nach Thema, Autor, Titel oder Bestseller filtern. Nach Anklicken eines Buchtitels erscheint ein Auswahlmenü, in dem eine große Zahl unterschiedlicher Dateiformate angeboten wird. Die Möglichkeiten reichen von der simplen HTML-Version über das ePub-Format bis hin zum speziellen Kindle-Dateiformat.

Die amerikanische Gutenbergseite ist am komfortabelsten zu bedienen. Die Bücher stehen hier in verschiedenen Formaten, zum Teil mit Illustrationen, teilweise aber auch ohne Bilder, in diversen Sprachen jeweils auf einer eigenen Übersichtsseite zur Verfügung. Etwas unübersichtlicher ist das australische Projekt Gutenberg. Dafür werden hier viele Bücher und Autoren geboten, die auf der amerikanischen Seite fehlen. Ein bisschen ungeordnet wirkt die kanadische Variante, die jedoch eine gute Ergänzung bietet. Auf diesen Seiten des Projekts Gutenberg überwiegt englische Literatur, deren Urheberrecht abgelaufen ist.

Sehr übersichtlich zeigt sich die von SPIEGEL ONLINE betriebene deutsche Gutenbergseite. Hier findet sich eine große Auswahl deutschsprachiger Klassiker und alter Übersetzungen, welche mitunter auch auf den anderen Seiten vertreten sind. Ein direkter Download steht nicht zur Verfügung. Die Bücher lassen sich jedoch auf der Webseite epub2go.eu problemlos in das epub-Format umwandeln.

Auch hier gibt es kostenlose Literaturklassiker

eBook Reader mit BücherDie Seiten des Projekts Gutenberg sind Quelle diverser kommerzieller Anbieter von Klassiker-eBooks. Daher hinken diese in ihrem Literaturklassiker-Angebot dem Projekt Gutenberg meist um einige Monate hinterher.

Besitzer des Kindle-Readers finden über die Suche in ihrem Amazon-Konto Unmengen kostenloser Bücher, unter denen auch zahlreiche Literaturklassiker vertreten sind. Eine interessante Bezugsquelle für deutsche Klassiker ist Zeno.org. Ein direkter Download ist hier jedoch ebenfalls nicht möglich.

FreeBook.de zählt gleichfalls zu den Anbietern, die viele klassische Werke kostenlos zur Verfügung stellen, bei denen das Urheberrecht erloschen ist. Zu den Gratis-eBooks, die in verschiedenen Formaten wie PDF, ePub oder Mobi angeboten werden, gibt es zahlreiche Informationen. Bei FreeBook besteht unter anderem die Möglichkeit, die Bücher online zu lesen. Für den Download der eBooks ist jedoch eine Registrierung erforderlich. In vielen Büchern ist das kostenlose Schmökern ausschließlich online möglich. Zum Teil ist auch die Anzahl der PDF-Dateien pro Tag begrenzt. Für das ePub-Format ist eine Premium-Mitgliedschaft nötig, für die gezahlt werden muss.

Vorsicht vor illegalen Downloads

In P2P-Netzwerken, Filehostern oder im Usenet ist es zwar möglich, urheberrechtlich geschützte eBooks kostenlos herunterzuladen. Wer dieses Angebot nutzt, macht sich jedoch strafbar. Besonders schwerwiegend ist der Download von P2P-Netzwerken wie Rapidshare, da die Datei beim Downloaden gleichzeitig anderen Usern zur Verfügung gestellt wird. Damit avanciert der Nutzer automatisch zum Anbieter illegaler Raubkopien.

Ein Kommentar

  1. Hallo, ich habe gerade diese Seite hier gefunden und freue mich über die Quellen und Hinweise. Nur ein Hinweis zum letzten Absatz. Rapidshare gehört nicht zu den P2P Netzwerken, sondern ist ein sog. Filehoster (was nicht heißt, dass dort nicht auch unerlaubte Sachen hochgeladen werden). Der prominenteste Vertreter von P2P Netzwerken sind die sog. Bit-Torrents.

    Viele Grüße

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