| Sharp bringt ein eigenes eReader-Media Tablet |
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Jüngst kündigte Japans Elektronikgigant Sharp ebenfalls seinen Tanz auf diesen Hochzeiten an und präsentierte ein 5,5 Zoll Modell im Handheld-Format sowie ein 10,8 Zoll Tablet, welches sich unverhohlen am iPad orientiert. Beide Prototypen firmieren offiziell als eReader, erfüllen mit multimedialer Ausstattung unter ihrem LCD Touchscreen jedoch alle Merkmale eines Media Tablets. Noch für dieses Jahr ist der Verkaufsstart in Japan und den USA avisiert. Sharp spricht ohne Umschweife vom „iPad aus Japan“ und könnte vor allem in der Heimat auftrumpfen, denn wo sich eBooks andernorts nur zögerlich verbreiteten, sind Japans Leser von Büchern und Comics schon länger auf die elektronische Lektüre umgestiegen. Mit dem Format XMDF hat Sharp hier auch bereits einen eigenen Standard für mobile Dokumente gesetzt und kann umfangreichen Content anbieten. Beide neuen Reader bringen eine multimedial erweiterte XMDF-Version mit, deren Erfolg außerhalb des Landes aber ungewiss ist, denn noch fehlen hier entsprechende Inhalte und zur Unterstützung von Formaten wie PDF oder ePub gab die Firma bisher keine Auskunft. |

Es mutet fast als Ironie der Geschichte an, dass die konzeptionellen Wurzeln des erfolgreichen iPad ausgerechnet bei Apples einstigem Erzfeind Microsoft liegen, wo um die Jahrtausendwende die Idee eines Tablet PC geboren wurde, der aber weder Hersteller noch Kunden überzeugen konnte. Heute haben sich die Vorzeichen gewendet,